Fallschirmjägerdenkmal am
AUERSBERG
Heldengedenkfeier am 21. Mai 2011
Adjustierungen:
Militär: KAZ03 oder Feldanzug 75
Polizei: EU6
Treffpunkt um 0900 Uhr beim Gasthof Billek
in Gniebing bei Feldbach.
Einladung und Programm folgt!
Der Einsatz der 10. Fallschirmjägerdivision in den letzten Kriegswochen 1945 im Raum Feldbach-Mühldorf war sowohl für die Geschichte der Fallschirmjäger als auch für tausende Menschen im Raum Graz ein markantes Ereignis im Inferno des zu Ende gehenden Zweiten Weltkriegs.
Galt es doch mit nur unzureichender Ausrüstung den Vorstoß der Roten Armee in das Raabtal zu stoppen und damit die vielen Flüchtlinge, Verwundeten und zurückflutenden Heeresverbände vor einer Katastrophe zu be-wahren. Der heldenhafte Einsatz der Fall-schirmjägertruppe bei der Rückeroberung Feldbachs in der Osterwoche 1945 war daher für die Überlebenden ehrende Verpflichtung, ihren gefallen Kameraden eine würdige Erinnerungsstätte zu schaffen.
Die Kameradschaft der ehemaligen Fallschirmjäger war auf Initiative von Lutz Buchmesser (Ehrenobmann der Kameradschaft) im Jahre 1952 als „KAMERADSCHAFT VII“ (in Anlehnung an das ehemalige VII. Fliegerkorps als kommandierende Dienststelle der ehemaligen Fallschirmtruppe und Luftlandeverbände) im Rahmen des „Österreichischen Kameradschaftsbundes“ gegründet worden. Laut Bescheid der Sicherheitsdirektion für Steiermark vom 25. Oktober 1958 nannte sich der Verein „Österreichischer Kameradschaftsbund, Landesverband Steiermark, ehemalige Fallschirmjäger“ mit dem Sitz in Feldbach. Mittlerweile wurde der Verband in die Bundes-kameradschaft mit dem Sitz in Wien eingegliedert.
Von der Landeskameradschaft ehemaliger Fallschirmjäger Feldbach wurde 1954 das Fallschirmjägerdenkmal auf dem Auersberg in Gniebing erbaut. Das Denkmal ist 13,5 Meter hoch und der oben angebrachte Adler wiegt 2,5 Tonnen. Anlässlich des 50-jährigen Bestandes der Kameradschaft ehemaliger Fallschirmjäger wurde das Denkmal 2002 mit großem Aufwand renoviert. Die Renovierungsarbeiten dauerten ca. zwei Wochen und die Gesamtkosten der Renovierung betrugen 10000 €.
Es handelt sich um das einzige Fallschirmjägerdenkmal im deutschsprachigen Raum.
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